Vor einer Weile habe ich auf meinem Instagram-Profil ganz impulsiv verkündet, dass ich keinen weißen Zucker mehr essen möchte. Das kann doch nicht so schwer sein, dachte ich mir. Dann esse ich halt nur Obst als Ersatz für meine Zuckerattacken und nutze allenfalls Honig zum Süßen. Ich war wirklich der Meinung, dass man weißen Zucker ganz leicht und ganz schnell von der täglichen Nahrungsmittelliste streichen kann. Oh, was war ich naiv!

Zucker ist immer und überall

Schon am ersten Tag musste ich schummeln. Ich hatte mich nicht wirklich auf meine Challenge vorbereitet. Zwar wurde mein Vorratsschrank von allen Süßigkeiten gesäubert, aber das »böse weiße Übel« versteckt sich heutzutage in allem. Frühstück mit Brot war schon mal nicht möglich. Warum? Weil die glutenfreien Aufbackbrötchen, welche ich so liebe, und die in Geschmack und Textur den glutenhaltigen Brötchen in nichts nachstehen, auch Zucker enthalten. Warum? Das würde ich auch gerne wissen! Was sucht Zucker im Brot? Wahrscheinlich wird es neben geschmacklichen auch konservierende Eigenschaften haben.

glutenfreie-Broetchen-mit-Zucker

Als Alternative griff ich zu meinem glutenfreien Müsli. Müsli ist gesund, nicht wahr?! Zusammen mit meiner Lieblings-Sojamilch, ein paar frischen Granatapfelsamen und einen riesigen Klecks Honig erhoffte ich mir ein superleckeres Frühstück. Doch was steht in der Zutatenliste meines Müslis? Sagen wir es zusammen – Zucker!

Muesliflocken-mit-Zucker

Ich hatte einen Bärenhunger und entschied mich daher für die Brötchen. Da schon direkt der erste Tag meiner Challenge ein Reinfall war, machte die zuckerhaltige Marmelade auf meinen Brötchen den Kohl auch nicht mehr fett. Also, immer schön drauf damit!

Glutenfreie Fertigprodukte

Als jemand, der seit ungefähr zehn Jahren strikt glutenfrei leben muss, sind vorgefertigte Lebensmittel (zumindest in Köln) immer noch ein Geschenk des Himmels. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie viele glutenfreie Fertigprodukte es zu kaufen gab, als ich damals die Diagnose bekam. Irgendwelches bröckeliges Aufbackbrot aus dem Drogeriemarkt, dass genau so schmeckte, wie es aussah – nämlich eklig! Die Nudeln hatten einen strengen Eiergeschmack. Ganz zu schweigen von dem Verlust, mal schnell in eine Bäckerei springen zu können, um ein belegtes Brötchen, eine Cremestange oder eine Plundertasche zu essen. Ich dachte, mein kulinarisches Leben wäre vorbei.

teller_mit_pappe

Erst später erfuhr ich, dass Holland das Paradies ist und viele leckere Lebensmittel mit glutenfreier Bezeichnung dort erhältlich sind. Endlich wieder Schokoladenpudding essen, mit dem Wissen, dass man nicht das fiese Gift mit »G« in sich hineinschaufelt. Mehr und mehr zog der deutsche Markt nach. Trotzdem fühle ich mich immer noch, wie ein Kind im Süßigkeitenladen, wenn ich glutenfreie Pizza, Fischstäbchen, Reibekuchen und Desserts im Kühlregal der Supermärkte finde. Ich denke manchmal, dass meine Gier nach Süßem für die Zeit kompensieren soll, in der ich auf Schokolade, Bonbons, Kuchen etc. verzichten musste, weil es keine oder nur eklig schmeckende Alternativen gab.

Alles selber machen – oder was?!

Fertigprodukte können einem das Leben erleichtern und besonders in meiner Lage, sind eine Fertigpizza und Tiefkühl-Croissants (wenn sie denn auch gut schmecken) eine Erweiterung der Lebensqualität. Besonders Brot, ein essentielles Lebensmittel für mich, sollte demnach auch in Textur und Geschmack dem üblichen glutenhaltigen Brot gleichen. Natürlich kann ich Brot auch selbst backen und dadurch selbst bestimmen, was für Inhaltsstoffe in den Teig gelangen. Selbstgemachtes Brot schmeckt auch sehr gut.

glutenfreier-Brot-teig-in-backform-ohne-zucker

Aber die leckere Kruste eines Brötchens oder Baquettes, mit dazugehöriger luftiger Krume krieg ich noch nicht so hin. Deshalb bleibt es oft erstmal beim Kauf von Fertigbrot. Kuchen, Torten und natürlich Cupcakes oder fluffige Käsebrötchen bekomme ich aber schon ganz gut hin. Ansonsten bin ich wenig auf oben genannte Fertigprodukte angewiesen. Sie sind eine tolle Alternative für Zeiten, wenn ich keine Lust, Zeit oder Möglichkeit habe, mich selber an den Herd zu stellen. Trotzdem bin ich durch die Zöliakie mittlerweile daran gewöhnt, zumeist frische, unbehandelte Lebensmittel zu verarbeiten. Das Essen von glutenfreien Fertigprodukten ist wohl auch eine Art nostalgischer Rückblick auf die Zeit, als man sich irgendwas aus dem (Kühl-)Regal greifen konnte, um es bedenkenlos in sich hineinzustopfen. Ein wehmütiger Gedanke an die damalige Sorglosigkeit.

Das Résumé meines erfolglosen Zuckerstreiks

Zuckertopf
Ich bin noch nicht soweit, jeglichen weißen Zucker von meiner Menüliste zu streichen. Ich werde auf jeden Fall nicht mehr so viel Süßigkeiten in mich hineinstopfen, wenn es auch gesündere Alternativen für Heißhungerattacken gibt. Trotzdem ist es schwieriger, als ich dachte. Ich will mein Lieblingsbrot nicht aufgeben, meine Cupcakes verschlingen und meine Cola zum Abendessen trinken. Es stellt sich also die Frage, wie gesund man leben möchte, ohne an Lebenslust einbüßen zu müssen? Wenn ich mich selbst kasteie, nur um gesünder zu werden, ist das ein Paradoxon. Es gibt mittlerweile neben Honig viele gesündere Alternativen zum weißen Zucker. Ich weiß zwar schon einmal das Coca-Cola mit Stevia widerlich schmeckt, aber ich werde anderen Süßungsmitteln trotzdem ein Chance geben.

Wie steht ihr zu weißem Zucker? Unersetzlich oder schlimmer, als Zyankali?

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Folge:

Durch Instagram habe ich meine Liebe zur Fotografie entdeckt. Am Anfang kam ich mir blöd vor und fragte mich, was für Fotos ich hochladen und wen das interessieren soll? Dazu hatte ich das Procedere mit den Hashtags gar nicht mitbekommen und brauchte mich nicht zu wundern, dass meine Bilder ganz genau null Likes bekamen. Wenn man nicht weiß, dass etwas da ist, wird man auch nicht danach suchen. Natürlich geht es nicht um unzählige »Gefällt mir«-Angaben. Es ist aber trotzdem eine Bestätigung, dass ich ein tolles Foto aufgenommen habe. Ich zeig mal, wie ich mich an die Fotografie herangepirscht habe und was für Tipps ich für den Kauf einer passenden Kamera (z. B. für BloggerInnen) geben kann.

But first let me take your selfie

Zuerst bin ich noch mit dem Smartphone rumgerannt und habe hier und da meine Umgebung abgelichtet. Durch unsere Hündin Pauline war ich mehr in der Natur unterwegs und habe viele schöne Motive (inklusive meiner Bärin) gefunden.

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Mittlerweile lässt sie sich nicht mehr so gerne fotografieren. Sobald ich meine Kamera auf sie richte, guckt sie empört zur Seite. So viele Fotos exisitieren von unserer Pauli und für keins davon hat sie bisher eine Model-Gage bekommen. Da fühlt sie sich angepupst und stellt sich gerne tot.

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Neben unserem Stinktier gibt es aber auch noch andere Motive abzulichten, wie zum Beispiel Kaninchen die sich unwissentlich auf Bilder mogeln. Es gibt eben auch Tiere, die gerne fotografiert werden und keine Diva-Allüren zeigen!

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Foto-Models in der Wildnis

Andere Tiere und Insekten sind weitaus dankbarer und weniger zickig, wenn man sie fotografiert. Ein bisschen Wartezeit und Glück gehören oftmals dazu. Ich schleiche den Objekten meiner fotografischen Begierde mit gezückter Kamera hinterdrein und hoffe, dass sie lange genug still posieren, um ein schönes Motiv zu erhalten.

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Fotografie mit dem Smartphone

Ich bin mit meinem iPhone irgendwann an gewisse Grenzen gestoßen. Das Einzoomen von Details bei größerer Distanz kann man vergessen. Es ist nicht möglich ein scharfes Close-up von meiner Model-Diva Pauli zu schießen, wenn sie weiter entfernt ist und es nicht unbedingt mitbekommen soll, dass sie wieder Teil eines unbezahlten Shootings ist. Autofokus funktioniert nur, sobald man das Display antippt. Aufnahmen mit Selfie-Stick über Bluetooth-Auslöser werden so zu einer ziemlich unscharfen Angelegenheit. Eigentlich sollte beim unteren Bild die Libelle scharf sein und nicht der Hintergrund.

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Himmelskörper, wie der Mond wirken auf Fotos eher, wie eine Glühbirne vor dunklem Hintergrund.

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Man kann natürlich auch schöne Fotos mit dem Smartphone aufnehmen. Es gibt Apps, wie »ProCamera« und Gadgets, mit denen man die Funktionen des Objektivs noch etwas mehr ausreizen kann, aber ich wollte mich an den Gebrauch einer Kamera gewöhnen.

Klick-Klick Flash

Ich war ziemlich unbeleckt von dem Thema und hatte keine Ahnung von den verschiedenen Kamera-Modellen. Der letzte Foto-Apparat, den ich sporadisch benutzt habe, war noch irgendeine Analog-Kamera, die langsam in meinem Schrank verschimmelt. Ich weiß gar nicht mehr, was auf dem Film in dieser Kamera ist. Wenn ich wetten dürfte, dann sind es bestimmt keine Fotos von meinem Essen oder Selfies mit Entenschnüss.

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Wie die Zeiten und die Motive in der Fotografie sich doch ändern!

5 Tipps für den Kauf einer passenden Kamera

Ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich meine neue Kompaktkamera zuerst für ein digitale Spiegelreflex-Kamera (DSLR) gehalten habe. Der Verkäufer hätte mir wahrscheinlich eine Camera Obscura als neuestes Modell direkt von der Photokina verkaufen können. Die Unterschiede zwischen Kompakt-, Spiegelreflex-, Bridge- und Systemkamera waren mir damals noch völlig unbekannt und vollkommen egal. Als Bloggerin waren mir aber doch ein paar Eigenschaften für meine erste Kamera wichtig:

  • ein Schwenkdisplay
  • Wi-Fi Verbindung
  • massig Megapixel
  • leichte Bedienung
  • und ein akzeptabler Preis

Letztendlich habe ich mich für eine Nikon Coolpix S9900 entschieden.

Das Schwenkdisplay ist nützlich, falls das Motiv sich in einer Höhe oder einem Winkel befindet, der einen Blick auf ein fest verarbeitetes Display nicht möglich oder sehr schwierig macht. Für Blogger mit Vlogs ist ein Schwenkdisplay sehr hilfreich, da man sich bei der Aufnahme des Videos (oder auch Fotos) selber betrachten und gegebenenfalls sofort (Positions-) Änderungen vornehmen kann.

Mit der Wi-Fi Verbindung kann ich meine Lieblingsfotos direkt auf mein Smartphone laden und versenden oder auf meinen Social-Media-Kanälen veröffentlichen.

Die Megapixel sind für die Auflösung des Fotos interessant. Solange man nicht eine ganze Wohnzimmerwand mit einem Lieblingsfoto tapezieren will, sind 10 Megapixel ausreichend für eine Kamera. Als unbewanderter Amateur fällt man ja gerne auf große Zahlen rein. 24 Megapixel klingen echt super und versprechen tollere Bilder als »popelige« 16 Megapixel. Jedoch müssen diese Pixel ja irgendwo draufpassen und da dieser Platz nunmal begrenzt ist, sind die 24.ooo.ooo Pixel sehr zusammengequetscht auf diesen Platz verteilt. Dies wiederum verbessert die Qualität des Fotos nicht, sondern verschlechtert sie. Größer ist demnach nicht immer besser! Besonders bei der Nutzung von Bildern fürs Internet, macht es keinen Sinn sich sofort eine superteure Profi-Kamera anzuschaffen. Die Bilder sollten sowieso in ihrer Dateigröße vermindert werden, um ein langsames Laden der Website zu verhindern.

Die Bedienung meiner Kompaktkamera war am Anfang etwas schwierig. Es hat etwas gedauert, bis ich herausgefunden hatte, wie ich mit der Kamera umgehen muss. Oft hatte ich auch den Gedanken, dass die mangelhafte Qualität der Fotos eher an der Kamera lag und nicht an meiner Unwissenheit über Fotografie. Man glaubt dann sehr schnell, dass eine »bessere« und »teurere« Kamera diese Probleme beheben würde. Dies kann zu einem sehr kostspieliegen Irrtum werden, denn in 99,9 Prozent der Fälle ist die Kamera nicht schuld an den misslungenen Bildern. Zumindest nicht bei Amateuren! Ich musste mich eine gewisse Zeit mit meiner Kamera befassen und auch ein bisschen lesen, um zu verstehen, wie ich Fotos erhalte, mit denen ich zufrieden bin. Als blutige Anfängerin habe ich aber trotzdem noch sehr viel im Bereich der Fotografie zu lernen.

Die typischen Elektronik-Shops sind nicht immer die günstigsten Anbieter von Digitalkameras. Es lohnt sich nach einem günstigen Preis für sein Wunschmodell zu suchen. Amazon, Ebay oder eGlobal Central haben oft preisgünstige Angebote von ansonsten teuren Kameras. Es lohnt sich auch nach gebrauchten Modellen zu suchen. Bei Foto Gregor erhält man gebrauchte Kameras auf die es ein Jahr Garantie gibt. So hat man die Möglichkeit mit einer guten Kamera einzusteigen, ohne den ganzen Preis zu zahlen und sich beim ersten Kratzer auf dem Gehäuse den Strick nehmen zu wollen.

Durch die diesjährige Photokina werden die Preise für vorige Kamera-Modelle fallen, was dies eine gute Zeit zum Kauf einer Kamera macht. Also, passendes Kamera-Modell wählen, Preise vergleichen und zugreifen. Viel Spaß beim Fotografieren!

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Folge:

Da die Eröffnung von glutenfreien Bäckereien und Konditoreien in Köln auf sich warten lässt, muss ich für glutenfreie Cupcakes selbst den Backofen anschmeißen. Ich liebe saftige Backwaren gefüllt mit Pudding oder einer süßen Creme als Topping. Zu kaufen – für auf die Hand – gibt es das aber nicht. Nicht in Köln! Ich will mich nicht beschweren. Als ich vor über acht Jahren mit Zöliakie diagnostiziert wurde, war das Angebot an glutenfreien Produkten sehr, sehr übersichtlich. Heute bekommt man sogar schon im Discounter glutenfreies Brot oder Kekse. Trotzdem sehne ich mich immer noch nach Plundertaschen, Puddingteilchen und Cremetörtchen.

Muffins mit Kirschen

Alles Jammern und Sabbern hilft nix. Selbst ist die Frau und ran an den Teig. Raus mit dem Muffinblech und passende Papierförmchen in die Formen rein. Bevor das leckere, cremige Topping auf das Cupcake kommt, ist ein Cupcake erstmal ein typischer Muffin.

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Gott sei Dank gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt auch glutenfreie Backmischungen. Über kurz oder lang möchte ich schon ohne Fertigprodukt auskommen, aber dieses Mal hat mir die Gier für solchen Schnickschnack keine Zeit gelassen. Schnell muss es gehen. Also nehme ich eine Marmorkuchen-Backmischung von »Ruf« und gebe noch einen guten Schuss Sojamilch zum hellen Teig, damit er auch schön saftig wird. Wenn ich mich strikt an die Rezeptur des Marmorkuchens halte, wird er etwas trocken. Das ist bei glutenfreien Backmischungen oft der Fall.

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Backe, backe Kuchen

Als erstes kommt der helle Teig in die Form und dann ein paar Sauerkirschen. Bananen oder Pfirsiche schmecken auch richtig lecker. Das Obst macht die kleinen Küchlein nochmal extra saftig. Dann kommt nur noch die schokoladige Hälfte des Kuchenteigs drauf und ab in den Backofen damit. Da ich einen kleinen Singleofen benutze, muss ich mit der Ober- und Unterhitze variabel sein. Ansonsten brennt mir alles zu Briketts. Anstatt der angegebenen 180 Grad, gehe ich auf 160 Grad runter. Da ich hier kleine Muffins und nicht einen ganzen Kuchen backe, vermindert sich die Backzeit auf 25 Minuten. Immer wieder mal in den Ofen glotzen, um keine böse Überraschung zu erleben.

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Glutenfreie Cupcakes mit Vanille-Topping

Die Muffins sind fertig gebacken und müssen jetzt erst mal abkühlen. Während die Kuchen im Backofen waren, habe ich Vanillepudding für das Topping gekocht. Ich rühre 250g warme, aber nicht flüssige Butter mit 50g Puderzucker und gebe dann löffelweise den abgekühlten Pudding dazu. Die Buttercreme wird in einen Spritzbeutel gefüllt und dann auf die abgekühlten Muffins gegeben. Voilà, aus den Muffins werden glutenfreie Cupcakes!

glutenfreie-cupcakes

Die Butter ist diesmal etwas zu warm gewesen, weshalb das Topping etwas weniger fest wurde. Tut dem Geschmack keinen Abbruch! Man kann den Vanillepudding auch mit Schokoladen- oder jeglichen anderen Pudding ersetzen. Dazu kann man mit Lebensmittelfarbe dem Topping jede mögliche Farbe geben.

glutenfreie-cupcakes

Mein Talent als Food-Designerin ist noch ausbaufähig, aber trotzdem sehen meine selbstgemachten glutenfreien Cupcakes zum Anbeißen aus. Deswegen landen sie auch schnell – schmatz, schmatz – in meinem Bauch.

 

Folge:

Als neue Adoptivmutter eines frechen Schnauzer-Labrador Mix ist man viel in der Natur unterwegs. Plötzlich sehe ich mich bei ungemütlichen Schmuddelwetter fröhlich hinter dem schnüffelnden Hund herzockeln. Vorher wäre es mir nie in den Sinn gekommen bei Regen oder Schnee meine warme Couch zu verlassen, um durch einen Park oder Wald zu laufen. Ich muss ehrlich sein, auch bei Sonnenschein wäre mir was besseres eingefallen. Heutzutage gehören die Spaziergänge mit Pauline zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

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Am Rhein mit Hund

Wenn ich mit Pauli on tour bin, merke ich erst, was für eine schöne Umgebung Köln hat. Wir sind oft zusammen am Rhein unterwegs, wo Pauli in ihrem Element ist. Sie liebt es den Sand zwischen ihren Zehen zu spüren und rennt dann wie bekloppt im Kreis. Kein Strand oder Sandkasten ist vor ihr sicher.

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Während Pauli in einem Affentempo über den Sand galoppiert, lass ich mir die Sonne auf den Pelz brennen. Danach geht es weiter, um an jeder Muschel und jedem Sandkorn zu schnuppern. Wichtige Nachrichten, die ein anderer Hund in Form von Pipi und Häufchen seinen Nachfolgern hinterlassen hat, gilt es gründlich zu lesen. Wer hatte Hühnchen zum Frühstück. Wer ist schwanger und wen lachen die anderen aus, weil der Praktikant vom Hundefriseur sich an ihm ausgetobt hat. Alles wichtig. Alles interessant.

Durch den Wald

Weiter geht’s durch den kühlen Wald. Hier gibt es auch einiges zu sehen und zu riechen. Pauli erforscht gerne jeden Grashalm und jedes Blatt. Neben Hunden sind ja schließlich auch andere Tiere in der Natur unterwegs.

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Meistens trifft Pauli Tiere, deren Schnelligkeit sie nicht gewachsen ist. Ihre Neugier ist sehr groß und deshalb versucht sie ihnen so nah, wie möglich zu kommen. Was diese meist mit einem misstrauischen Seitenblick quittieren. Natürlich setzt sofort der Jagdinstinkt ein, sobald die Tiere sich bewegen oder fliehen. Vögeln kann Pauli nur neidisch hinterher schauen, wenn die nach ein paar Hüpfern ihre Flügel ausbreiten und ihr einfach davonfliegen. Das Leben ist ungerecht.

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Verwunschene Plätze und komische Gebilde

Während die Tierwelt sich bei Paulis Anblick aus dem Staub macht, bleibt uns noch die schöne Natur in Form von Bäumen und anderem Gewächs zu betrachten. Die können ja schließlich nicht wegrennen. Oft sehen viele Plätze verwunschen aus, als ob sich da Elfen und Feen tummeln, wenn nicht gerade Hunde dort ihr Geschäft machen.

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Wir kommen an Baumstämmen vorbei, auf denen jemand große Steine gelegt hat. Pauli und ich gehen näher an die Stämme ran und sehen schließlich, dass diese Steine gar keine Steine sind. Es ist ein Pilz. Ein Pilz, der aussieht, wie ein Stein. Ein Steinpilz! Ha!

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Man lernt nie aus. Verrückt, was?!

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Blick fürs Schöne

Ein weiterer Vorteil der Spaziergänge mit Pauli, ist der Blick, den man für sein Umfeld bekommt. Ich betrachte die Natur jetzt genauer und latsche nicht nur einfach daran vorbei. Ich gucke zum Beispiel auch mal hoch, um mir die Baumkronen anzusehen. Manchmal natürlich auch, um klarzustellen, dass kein genervter, fortgejagter Vogel in Rache auf mich draufkackt. Es gibt soviel Schönes zu sehen.

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Entspannt auf dem Rückweg

Nachdem fast der ganze Wald vom Hund durchgeschnuppert wurde, kann es entspannt und ermüdet zurück nach Hause gehen. Aufregung und Neugier weichen einer ausgepowerten Zufriedenheit. Es wurde gerannt und markiert. Geschnüffelt und gebellt. Jetzt ist es Zeit sich mal wieder auszuruhen. Als Hund kriegt man sowieso nicht genug Schlaf. Die popeligen 16 Stunden am Tag muss man sich schon hart erkämpfen.

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Pauli und ich zockeln also gemütlich dem Auto entgegen und freuen uns die müden Knochen auf der Couch ausruhen zu können.

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Endlich daheim! Guck nicht so, Pauli. Ich komme ja schon.

 

Folge: