Vor einer Weile habe ich auf meinem Instagram-Profil ganz impulsiv verkündet, dass ich keinen weißen Zucker mehr essen möchte. Das kann doch nicht so schwer sein, dachte ich mir. Dann esse ich halt nur Obst als Ersatz für meine Zuckerattacken und nutze allenfalls Honig zum Süßen. Ich war wirklich der Meinung, dass man weißen Zucker ganz leicht und ganz schnell von der täglichen Nahrungsmittelliste streichen kann. Oh, was war ich naiv!

Zucker ist immer und überall

Schon am ersten Tag musste ich schummeln. Ich hatte mich nicht wirklich auf meine Challenge vorbereitet. Zwar wurde mein Vorratsschrank von allen Süßigkeiten gesäubert, aber das »böse weiße Übel« versteckt sich heutzutage in allem. Frühstück mit Brot war schon mal nicht möglich. Warum? Weil die glutenfreien Aufbackbrötchen, welche ich so liebe, und die in Geschmack und Textur den glutenhaltigen Brötchen in nichts nachstehen, auch Zucker enthalten. Warum? Das würde ich auch gerne wissen! Was sucht Zucker im Brot? Wahrscheinlich wird es neben geschmacklichen auch konservierende Eigenschaften haben.

glutenfreie-Broetchen-mit-Zucker

Als Alternative griff ich zu meinem glutenfreien Müsli. Müsli ist gesund, nicht wahr?! Zusammen mit meiner Lieblings-Sojamilch, ein paar frischen Granatapfelsamen und einen riesigen Klecks Honig erhoffte ich mir ein superleckeres Frühstück. Doch was steht in der Zutatenliste meines Müslis? Sagen wir es zusammen – Zucker!

Muesliflocken-mit-Zucker

Ich hatte einen Bärenhunger und entschied mich daher für die Brötchen. Da schon direkt der erste Tag meiner Challenge ein Reinfall war, machte die zuckerhaltige Marmelade auf meinen Brötchen den Kohl auch nicht mehr fett. Also, immer schön drauf damit!

Glutenfreie Fertigprodukte

Als jemand, der seit ungefähr zehn Jahren strikt glutenfrei leben muss, sind vorgefertigte Lebensmittel (zumindest in Köln) immer noch ein Geschenk des Himmels. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie viele glutenfreie Fertigprodukte es zu kaufen gab, als ich damals die Diagnose bekam. Irgendwelches bröckeliges Aufbackbrot aus dem Drogeriemarkt, dass genau so schmeckte, wie es aussah – nämlich eklig! Die Nudeln hatten einen strengen Eiergeschmack. Ganz zu schweigen von dem Verlust, mal schnell in eine Bäckerei springen zu können, um ein belegtes Brötchen, eine Cremestange oder eine Plundertasche zu essen. Ich dachte, mein kulinarisches Leben wäre vorbei.

teller_mit_pappe

Erst später erfuhr ich, dass Holland das Paradies ist und viele leckere Lebensmittel mit glutenfreier Bezeichnung dort erhältlich sind. Endlich wieder Schokoladenpudding essen, mit dem Wissen, dass man nicht das fiese Gift mit »G« in sich hineinschaufelt. Mehr und mehr zog der deutsche Markt nach. Trotzdem fühle ich mich immer noch, wie ein Kind im Süßigkeitenladen, wenn ich glutenfreie Pizza, Fischstäbchen, Reibekuchen und Desserts im Kühlregal der Supermärkte finde. Ich denke manchmal, dass meine Gier nach Süßem für die Zeit kompensieren soll, in der ich auf Schokolade, Bonbons, Kuchen etc. verzichten musste, weil es keine oder nur eklig schmeckende Alternativen gab.

Alles selber machen – oder was?!

Fertigprodukte können einem das Leben erleichtern und besonders in meiner Lage, sind eine Fertigpizza und Tiefkühl-Croissants (wenn sie denn auch gut schmecken) eine Erweiterung der Lebensqualität. Besonders Brot, ein essentielles Lebensmittel für mich, sollte demnach auch in Textur und Geschmack dem üblichen glutenhaltigen Brot gleichen. Natürlich kann ich Brot auch selbst backen und dadurch selbst bestimmen, was für Inhaltsstoffe in den Teig gelangen. Selbstgemachtes Brot schmeckt auch sehr gut.

glutenfreier-Brot-teig-in-backform-ohne-zucker

Aber die leckere Kruste eines Brötchens oder Baquettes, mit dazugehöriger luftiger Krume krieg ich noch nicht so hin. Deshalb bleibt es oft erstmal beim Kauf von Fertigbrot. Kuchen, Torten und natürlich Cupcakes oder fluffige Käsebrötchen bekomme ich aber schon ganz gut hin. Ansonsten bin ich wenig auf oben genannte Fertigprodukte angewiesen. Sie sind eine tolle Alternative für Zeiten, wenn ich keine Lust, Zeit oder Möglichkeit habe, mich selber an den Herd zu stellen. Trotzdem bin ich durch die Zöliakie mittlerweile daran gewöhnt, zumeist frische, unbehandelte Lebensmittel zu verarbeiten. Das Essen von glutenfreien Fertigprodukten ist wohl auch eine Art nostalgischer Rückblick auf die Zeit, als man sich irgendwas aus dem (Kühl-)Regal greifen konnte, um es bedenkenlos in sich hineinzustopfen. Ein wehmütiger Gedanke an die damalige Sorglosigkeit.

Das Résumé meines erfolglosen Zuckerstreiks

Zuckertopf
Ich bin noch nicht soweit, jeglichen weißen Zucker von meiner Menüliste zu streichen. Ich werde auf jeden Fall nicht mehr so viel Süßigkeiten in mich hineinstopfen, wenn es auch gesündere Alternativen für Heißhungerattacken gibt. Trotzdem ist es schwieriger, als ich dachte. Ich will mein Lieblingsbrot nicht aufgeben, meine Cupcakes verschlingen und meine Cola zum Abendessen trinken. Es stellt sich also die Frage, wie gesund man leben möchte, ohne an Lebenslust einbüßen zu müssen? Wenn ich mich selbst kasteie, nur um gesünder zu werden, ist das ein Paradoxon. Es gibt mittlerweile neben Honig viele gesündere Alternativen zum weißen Zucker. Ich weiß zwar schon einmal das Coca-Cola mit Stevia widerlich schmeckt, aber ich werde anderen Süßungsmitteln trotzdem ein Chance geben.

Wie steht ihr zu weißem Zucker? Unersetzlich oder schlimmer, als Zyankali?

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Mit 20 habe ich in den typischen Frauenmagazinen immer wieder gelesen, dass ab dem 25. Lebensjahr die Hautpflege besonders wichtig wird, da sonst alles den Berg runter geht. Adieu, faltenfreies und straffes Antlitz! Arrivederci, frische und geschmeidige Visage! Einzige Möglichkeit dem absoluten Verfall irgendwie entgegen zu wirken, waren die tollen Cremes, die zuhauf in besagten Frauenmagazinen angepriesen wurden. Die nackte Panik packte mich und so fing ich an zu schmieren.

hautpflege

Die Suche nach der richtigen Hautpflege

Ich weiß noch, wie ich mir als 16-Jährige mithilfe eines nach Mandelkleie duftenden Gesichtspeelings gefühlte zehn Hautschichten runterschrubbte. Ich hatte keine Ahnung davon, wie oft solche Produkte anzuwenden sind. Ich wollte nur diese fiesen Pickel loswerden und das ziemlich zackig. Durch getränkte Reinigungspads hatte ich mir fast meinen Riechkolben weggeätzt. Ich habe damit über meine Mitesser gerubbelt, weil ich hoffte, dass der brennende Alkohol in dem Produkt meine Haut für immer von Unreinheiten säubert. Feine, geplatzte Äderchen an meinen Nasenflügeln sind die ewige Erinnerung an diese Selbstverstümmelung.

Damals gab es noch kein Internet und hilfreiche Youtube-Tutorials, die mich vor dem einen oder anderen Beauty-/Hautpflege-Fiasko bewahrt hätten. Dazu war die Produktauswahl für Hautpflege und -reinigung nicht so zahlreich, wie heutzutage. Trotzdem ist Trial & Error oftmals der beste Weg, um herauszufinden, welche Eigenschaften ein Hautpflegeprodukt für einen persönlich haben muss.

Gesichts-Peeling

Eines meiner Lieblingsprodukte ist das »Vitamin C Microdermabrasion« von »The Body Shop«. Es riecht angenehm nach Orange und die Schleifpartikel sind sehr fein. Dadurch wird die Haut noch weicher und man kommt besser an Stellen, für die ein gröberes Peeling weniger geeignet ist.

hautpflege-peeling

Ich liebe es, mit dem Peeling abgestorbene Haut und Dreck aus den Poren zu entfernen. Danach fühlt man sich so sauber und frisch. Die Haut ist weich und aufnahmefähig für die Feuchtigkeitscreme.

Gesichtspflege

Nichts ist schwieriger, als die richtige Gesichtscreme zu finden. Es gibt es leider nicht immer eine Gratisprobe oder Tester für alle Cremes. Ich finde das ziemlich ärgerlich, besonders, wenn die Creme etwas mehr kostet. Dazu erlebe ich es immer wieder, dass sich kleine Fettflocken bilden, wenn man noch einmal über dieselbe Stelle reibt. Ich will prüfen, ob die Creme gut eingezogen und alles schön weich ist und habe stattdessen wachsige Krümel in Gesicht und Hand. Wenn man diese Creme dann auch noch als Grundlage für sein Makeup benutzt hat, läuft man eventuell den Rest des Tages als Krümelmonster durch die Gegend. Très chic!

Tagescreme

Ich habe jahrelang eine Gesichtspflege-Serie benutzt, bis meine Augenlider irgendwann allergisch darauf reagierten und ich für ein paar Tage aussah, wie Rocky Balboa nach seinem Kampf gegen Apollo Creed. Seitdem benutze ich die Hautpflege von »Eucerin« und habe damit meinen absoluten Favoriten gefunden. Die Creme hat keine Duftstoffe und lässt sich wunderbar auftragen.

hautpflege-gesichtscreme

Die Konsistenz ist sehr leicht, nicht wachsig oder ölig und hinterlässt kein schmieriges Gefühl auf der Haut. Als Grundlage fürs Makeup ist sie ebenfalls sehr gut geeignet. Natürlich muss ich erwähnen, dass »Eucerin« nur in der Apotheke erhältlich ist und seinen Preis hat. Die Creme ist aber sehr ergiebig und hält lange vor, was den relativ hohen Preis wieder ausbalanciert.

Creme mit Lichtschutzfaktor

Als weitere Gesichtspflege benutze ich »Olaz Regenerist«. Die Creme hat leider die Eigenschaft Flocken zu bilden, deshalb sollte man sie sparsam auftragen. Ich benutze die Creme, wenn ich ohne Makeup bzw. weiterem Lichtschutzfaktor aus dem Haus gehe.

hautpflege-sonnenschutz

Es ist die einzige Gesichtscreme aus der Drogerie mit dem Sonnenschutzfaktor 30. Da ich die penetrant müffelnden Sonnencremes schon im Sommer kaum vertragen kann, ist die Pflege von »Olaz« bisher die einzige Alternative zu einem fettigen, stinkigen Sonnenschutz.

Nachtpflege

Auch bei der Nachtpflege habe ich mich für »Eucerin« entschieden. Wenn man schon am Regal steht… Aber ernsthaft; auch diese Creme ist frei von Duftstoffen und besonders gut zu empfindlicher Haut.

hautpflege-nachtcreme

Die Creme ist sehr reichhaltig und hervorragend geeignet für ausgetrocknete und beanspruchte Haut. Ich trage sie vor dem Schlafengehen auf und habe beim Aufstehen eine schöne weiche Haut. Reste der Creme nehme ich mit einem Tuch ab oder verreibe sie nochmal im Gesicht. Besonders während der kalten Jahreszeit ist diese Creme eine richtige Hilfe, um die Haut von trockener Heizungs-/ Winterluft zu bewahren.

Gesichtsreinigung

Diese komischen getränkten Reinigungspads und öligen Makeup-Entferner fühlen sich fies auf meiner Haut an. Da ich auch kein wasserfestes Makeup verwende, muss ich auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Normalerweise wasche ich mein Gesicht mit warmen Wasser und seifenfreiem Syndet. Wenn ich faul bin und der Weg zum Bad zu weit, nutze ich den Beauty-Allrounder von »Nivea« zum abschminken.

hautpflege_reinigung

Schön dick auftragen und den Knies dann mit einem Makeup-Pad abnehmen. Danach noch einmal mit einem alkoholfreien Gesichtswasser nachwischen und fertig. Die Haut ist dann trotzdem noch weich und feucht von der Creme, sodass sie über Nacht einziehen kann.

Reinigungsbürste

In einem Anflug von Wahnsinn habe ich mir diese elektrische Gesichtsreinigungsbürste aufschwatzen lassen. Zuerst wusste ich gar nichts mit dem Ding anzufangen. Wofür hat man Hände, richtig?! Mittlerweile ist dieses Gerät aber unersätzlich für meine Hautpflege-Routine.

hautpflege-clarisonic

Die verschiedenen Bürstenaufsätze für Gesicht und Körper schrubben sich durch die Poren und wirken je nach Stärkegrad auch als Peeling. Manchmal habe ich im Augenbereich mit Milien zu kämpfen und mithilfe der Reinigungsbürste bleibt mir der Gang zum Dermatologen für die Entfernung erspart. Durch die Bürstenmassage lockern sich die Verhornungen und ich kann den nervigen Biestern oft selbst zu Leibe rücken.

Eine tägliche Reinigung mit der Clarisonic sorgt für eine saubere, aufnahmefähige Haut. Wie oben erwähnt, gibt es mehrere verschiedene Bürstenaufsätze mit verschiedenen Stärkegraden für das Gesicht. Für meine empfindliche Haut verwende ich einen sanften Bürstenkopf und drücke bei der Massage nicht zu stark auf. Der Schmutz hält sich schließlich in Grenzen und ich arbeite nicht in einem Kohlebergwerk. Bei den Cremes schlage ich aber gerne zu, weil ich das Gefühl von Feuchtigkeit liebe, welches sie meiner Haut geben.

Was sind denn eure Favoriten bei der Gesichtspflege? Teilt sie mir doch einfach in den Kommentaren mit.

 

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Durch Instagram habe ich meine Liebe zur Fotografie entdeckt. Am Anfang kam ich mir blöd vor und fragte mich, was für Fotos ich hochladen und wen das interessieren soll? Dazu hatte ich das Procedere mit den Hashtags gar nicht mitbekommen und brauchte mich nicht zu wundern, dass meine Bilder ganz genau null Likes bekamen. Wenn man nicht weiß, dass etwas da ist, wird man auch nicht danach suchen. Natürlich geht es nicht um unzählige »Gefällt mir«-Angaben. Es ist aber trotzdem eine Bestätigung, dass ich ein tolles Foto aufgenommen habe. Ich zeig mal, wie ich mich an die Fotografie herangepirscht habe und was für Tipps ich für den Kauf einer passenden Kamera (z. B. für BloggerInnen) geben kann.

But first let me take your selfie

Zuerst bin ich noch mit dem Smartphone rumgerannt und habe hier und da meine Umgebung abgelichtet. Durch unsere Hündin Pauline war ich mehr in der Natur unterwegs und habe viele schöne Motive (inklusive meiner Bärin) gefunden.

pauline-fotografie

Mittlerweile lässt sie sich nicht mehr so gerne fotografieren. Sobald ich meine Kamera auf sie richte, guckt sie empört zur Seite. So viele Fotos exisitieren von unserer Pauli und für keins davon hat sie bisher eine Model-Gage bekommen. Da fühlt sie sich angepupst und stellt sich gerne tot.

paulis-schnaeuzchen-fotografie

Neben unserem Stinktier gibt es aber auch noch andere Motive abzulichten, wie zum Beispiel Kaninchen die sich unwissentlich auf Bilder mogeln. Es gibt eben auch Tiere, die gerne fotografiert werden und keine Diva-Allüren zeigen!

torbogen-mit-kaninchen-fotografie

Foto-Models in der Wildnis

Andere Tiere und Insekten sind weitaus dankbarer und weniger zickig, wenn man sie fotografiert. Ein bisschen Wartezeit und Glück gehören oftmals dazu. Ich schleiche den Objekten meiner fotografischen Begierde mit gezückter Kamera hinterdrein und hoffe, dass sie lange genug still posieren, um ein schönes Motiv zu erhalten.

taube-trinkt-fotografie

futternde-libelle-fotografie

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Fotografie mit dem Smartphone

Ich bin mit meinem iPhone irgendwann an gewisse Grenzen gestoßen. Das Einzoomen von Details bei größerer Distanz kann man vergessen. Es ist nicht möglich ein scharfes Close-up von meiner Model-Diva Pauli zu schießen, wenn sie weiter entfernt ist und es nicht unbedingt mitbekommen soll, dass sie wieder Teil eines unbezahlten Shootings ist. Autofokus funktioniert nur, sobald man das Display antippt. Aufnahmen mit Selfie-Stick über Bluetooth-Auslöser werden so zu einer ziemlich unscharfen Angelegenheit. Eigentlich sollte beim unteren Bild die Libelle scharf sein und nicht der Hintergrund.

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Himmelskörper, wie der Mond wirken auf Fotos eher, wie eine Glühbirne vor dunklem Hintergrund.

fotografie-mond-smartphone

Man kann natürlich auch schöne Fotos mit dem Smartphone aufnehmen. Es gibt Apps, wie »ProCamera« und Gadgets, mit denen man die Funktionen des Objektivs noch etwas mehr ausreizen kann, aber ich wollte mich an den Gebrauch einer Kamera gewöhnen.

Klick-Klick Flash

Ich war ziemlich unbeleckt von dem Thema und hatte keine Ahnung von den verschiedenen Kamera-Modellen. Der letzte Foto-Apparat, den ich sporadisch benutzt habe, war noch irgendeine Analog-Kamera, die langsam in meinem Schrank verschimmelt. Ich weiß gar nicht mehr, was auf dem Film in dieser Kamera ist. Wenn ich wetten dürfte, dann sind es bestimmt keine Fotos von meinem Essen oder Selfies mit Entenschnüss.

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Wie die Zeiten und die Motive in der Fotografie sich doch ändern!

5 Tipps für den Kauf einer passenden Kamera

Ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich meine neue Kompaktkamera zuerst für ein digitale Spiegelreflex-Kamera (DSLR) gehalten habe. Der Verkäufer hätte mir wahrscheinlich eine Camera Obscura als neuestes Modell direkt von der Photokina verkaufen können. Die Unterschiede zwischen Kompakt-, Spiegelreflex-, Bridge- und Systemkamera waren mir damals noch völlig unbekannt und vollkommen egal. Als Bloggerin waren mir aber doch ein paar Eigenschaften für meine erste Kamera wichtig:

  • ein Schwenkdisplay
  • Wi-Fi Verbindung
  • massig Megapixel
  • leichte Bedienung
  • und ein akzeptabler Preis

Letztendlich habe ich mich für eine Nikon Coolpix S9900 entschieden.

Das Schwenkdisplay ist nützlich, falls das Motiv sich in einer Höhe oder einem Winkel befindet, der einen Blick auf ein fest verarbeitetes Display nicht möglich oder sehr schwierig macht. Für Blogger mit Vlogs ist ein Schwenkdisplay sehr hilfreich, da man sich bei der Aufnahme des Videos (oder auch Fotos) selber betrachten und gegebenenfalls sofort (Positions-) Änderungen vornehmen kann.

Mit der Wi-Fi Verbindung kann ich meine Lieblingsfotos direkt auf mein Smartphone laden und versenden oder auf meinen Social-Media-Kanälen veröffentlichen.

Die Megapixel sind für die Auflösung des Fotos interessant. Solange man nicht eine ganze Wohnzimmerwand mit einem Lieblingsfoto tapezieren will, sind 10 Megapixel ausreichend für eine Kamera. Als unbewanderter Amateur fällt man ja gerne auf große Zahlen rein. 24 Megapixel klingen echt super und versprechen tollere Bilder als »popelige« 16 Megapixel. Jedoch müssen diese Pixel ja irgendwo draufpassen und da dieser Platz nunmal begrenzt ist, sind die 24.ooo.ooo Pixel sehr zusammengequetscht auf diesen Platz verteilt. Dies wiederum verbessert die Qualität des Fotos nicht, sondern verschlechtert sie. Größer ist demnach nicht immer besser! Besonders bei der Nutzung von Bildern fürs Internet, macht es keinen Sinn sich sofort eine superteure Profi-Kamera anzuschaffen. Die Bilder sollten sowieso in ihrer Dateigröße vermindert werden, um ein langsames Laden der Website zu verhindern.

Die Bedienung meiner Kompaktkamera war am Anfang etwas schwierig. Es hat etwas gedauert, bis ich herausgefunden hatte, wie ich mit der Kamera umgehen muss. Oft hatte ich auch den Gedanken, dass die mangelhafte Qualität der Fotos eher an der Kamera lag und nicht an meiner Unwissenheit über Fotografie. Man glaubt dann sehr schnell, dass eine »bessere« und »teurere« Kamera diese Probleme beheben würde. Dies kann zu einem sehr kostspieliegen Irrtum werden, denn in 99,9 Prozent der Fälle ist die Kamera nicht schuld an den misslungenen Bildern. Zumindest nicht bei Amateuren! Ich musste mich eine gewisse Zeit mit meiner Kamera befassen und auch ein bisschen lesen, um zu verstehen, wie ich Fotos erhalte, mit denen ich zufrieden bin. Als blutige Anfängerin habe ich aber trotzdem noch sehr viel im Bereich der Fotografie zu lernen.

Die typischen Elektronik-Shops sind nicht immer die günstigsten Anbieter von Digitalkameras. Es lohnt sich nach einem günstigen Preis für sein Wunschmodell zu suchen. Amazon, Ebay oder eGlobal Central haben oft preisgünstige Angebote von ansonsten teuren Kameras. Es lohnt sich auch nach gebrauchten Modellen zu suchen. Bei Foto Gregor erhält man gebrauchte Kameras auf die es ein Jahr Garantie gibt. So hat man die Möglichkeit mit einer guten Kamera einzusteigen, ohne den ganzen Preis zu zahlen und sich beim ersten Kratzer auf dem Gehäuse den Strick nehmen zu wollen.

Durch die diesjährige Photokina werden die Preise für vorige Kamera-Modelle fallen, was dies eine gute Zeit zum Kauf einer Kamera macht. Also, passendes Kamera-Modell wählen, Preise vergleichen und zugreifen. Viel Spaß beim Fotografieren!

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Mascara auf den Wimpern kann ein müdes Gesicht wieder wach aussehen lassen. An heißen Tagen ist für mich alles, was über die gewohnte Tagescreme mit Lichtschutzfaktor hinausgeht, zuviel. Ehe ich mich einmal umgedreht habe, läuft mir das ganze Gesicht in die Schuhe. Da habe ich keine Lust mich vollzuschmieren. Wasserfeste Mascara ist zwar eine Möglichkeit, aber ich habe immer das Gefühl, als ob ich mir die Augäpfel rausreiben muss, um das Zeug weg zu bekommen. Die Alternative zum täglichen Wimpern tuschen, ist deshalb ein Wimpernfärbe-Set.

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Dunkle Wimpern ohne Schminken

Als ehemaliger Friseur-Azubi habe ich schon unzählige Wimpern gefärbt. Anscheinend habe ich mich dabei auch nicht allzu dumm angestellt, da keiner sich über brennende Augen beschwert hat. Bei sich selber Hand anzulegen, ist etwas anderes. Ich kann leider nicht beide Augen gleichzeitig schließen, um die Farbe aufzutragen. Um die Haut unter dem Auge vor möglicher Verfärbung zu schützen, nutze ich die passend geformten Wimpernblättchen. Eine günstigere Variante für diese Blättchen ist ein in der Mitte durchgeschnittenes Make-Up Pad, von dem man noch ein paar Lagen abtrennt. Unter dem Auge wird eine Schicht Fettcreme aufgetragen, damit die Pads auch haften.

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Wimpernfarbe vorbereiten

Nachdem ich das Wimpernblättchen passend unter meinem Auge aufgelegt habe, wird die Wimpernfarbe angerührt. Es gibt alle möglichen Farben, von Braun zu Blau-Schwarz, sodass man ganz nach Geschmack und aktueller Haarfarbe seine Augenbrauen- und Wimpernfarbe bestimmen kann. Zum Mischen der Farbe mit dem  dreiprozentigen Entwickler gibt es in jedem Friseurgroßhandel auch kleine Töpfchen mit Applikator zu kaufen. Manche Applikatoren habe weiche, bewegliche Spitzen. Ich empfehle jedoch darauf zu achten, dass der Applikator eine feste Spitze hat, die nicht nachgibt. Die Farbe lässt sich besser mischen und ich habe eine bessere Kontrolle beim Auftragen.

wimpernfarbe

Ein ungefähr zwei Zentimeter langes Würstchen der Wimpernfarbe wird in das Töpfchen gegeben. Dazu kommen noch zehn Tropfen des Entwicklers.

entwickler

Als Nächstes wird alles zusammengemischt, bis eine homogene Masse entsteht. Ich mag es lieber flüssig, als fest. Die Farbe haftet so besser an den Wimpern.

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Augen zu und los

Es ist schon etwas schwierig ein Auge zu zukneifen, während das andere auf dessen Wimpern schielt. Wie schon oben erwähnt, ist die Farbe leichter aufzutragen, wenn sie flüssiger ist. So kann man die Masse gut und gleichmäßig mit dem Applikator bis zum Wimpernansatz »schieben«. Sobald die Farbe aufgetragen ist, muss sie ungefähr zehn Minuten wirken. Beim ersten Auge habe ich den Fehler gemacht, dass ich mich während der Einwirkzeit gemütlich auf den Rücken geworfen habe. Pfefferspray könnte nicht aufregender prickeln!

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Wimpern säubern

Nach dem Einwirken befeuchte ich ein Wattepad mit Wasser und lege es mir auf das geschlossene Auge. Dann entferne ich das Pad zusammen mit dem Wimpernblättchen und nehme einen großen Teil der Farbe ab. Die restliche Farbe entferne ich mit weiteren nassen Wattepads. Dabei achte ich darauf, dass ich immer nach unten und zur Seite wegreibe, um nichts ins Auge zu bekommen. Falls doch etwas ins Auge gerät, spüle ich mit kalten Wasser nach und lege nochmal ein nasses Wattepad auf das Auge.

Ergebnis

Ich habe von Haus aus dunkle Wimpern, deswegen ist das Ergebnis erst einmal keine großartige Veränderung zur vorigen Situation. Trotzdem bleichen auch bei dunkelhaarigen Menschen durch die Sonne die Wimpernspitzen aus und lassen die Härchen kürzer aussehen. Das Gefühl, dass Mascara die Wimpern länger macht, entsteht nur durch den Effekt, dass die hellen Wimpernspitzen mit Wimperntusche erst sichtbar gemacht werden. Für echte Blondinen ist das Wimpern färben auf jeden Fall eine zeitsparende Alternative zur täglichen Mascara Auftrage-Session!

augen-mit-wimpernfarbe

Tipp: Diejenigen, die sich einen Lidstrich oder auch die Augenbrauen mit Permanent Make-Up haben stechen lassen, können mit Wimpern-/Augenbrauenfarbe ihren verblassten Lidstrich oder die Augenbrauenform wieder auffrischen.

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